Ruhemomente

Als leidenschaftliche Anhänger des Mittagsschlafs oder Powernapping, möchte wir Ihnern heute die Tiefenentspannung nach der Ruhemoment-Methode vorstellen.

Berufliche Anforderungen, Reizüberflutung und ein immer schneller werdendes Lebenstempo führen zu chronischem Schlafmangel und daraus resultierend zu Konzentrations- und Gedächtnisstörungen, Unruhe und Nervösität. Aber auch psychosomatische Störungen sind die Reaktionen des menschlichen Körpers auf Überforderung und mangenlde Entspannung. Die Lübecker Neurologen Dr. Fedtmann und Dr. König beobachteten seit Jahren diese Syptome bei ihren Patienten. Sie begannen ein Methode zu entwickeln, die ich Ihnen heute vorstellen möchte. Die Tiefenentspannung nach der Ruhemoment-Methode. Einen besonderen Augenmerk richteten Feldtmann/König auf Folgende Krankheitsbilder: Alzheimer-Demenz, Parkinson, Multiple-Skerose und Schlaganfall. Folgend stellen Feldtmann/König ihre Methode vor:

„Wissenschaftliche Erkenntnisse
Was viele Menschen seit Jahrhunderten in allen Kulturen gelebt haben und heute von etwa 50% der Weltbevölkerung praktiziert wird, wurde inzwischen wissenschaftlich belegt. Die Chronobiologie hat gezeigt, dass alle Naturvorgänge biologischen Rhythmen unterschiedlichster Zeitlängen unterliegen. Zwei wichtige Erkenntnisse liegen daher unserer Idee zugrunde:

1. Unsere körperlichen, geistigen und seelischen Aktivitäten folgen dem sog. „basic rest-activity cycle„, kurz BRAC genannt nach E. Aserinsky und N. Kleitmann. Hieraus hat Ernest L. Rossi den sog. „Leistungsrhythmus“ abgeleitet und folgendes entdeckt: Einer Aktivitätsphase von 90-120 Minuten folgt eine ca. 15-20 minütige Erholungs- und Ruhephase mit dem Ziel der Regeneration des Körpers.

2. Unser natürlicher Schlafrhythmus ist biphasisch mit einer ausgeprägten Tiefschlafzeit zwischen 1.00 und 4.00 Uhr in der Nacht und einem zweiten Tor zum Schlaf in den frühen Nachmittagsstunden, also etwa zwölf Stunden später. Wir können diese biologischen Rhythmen wahrnehmen oder leugnen und das heißt, sie nutzen oder missachten.

Missachtung führt zu einem chronischen Stress- und Überforderungszustand.
Die Folgen sind mangelnde Produktivität, Tagesmüdigkeit, Unausgeglichenheit, Gereiztheit und eine erhöhte Unfallgefahr. Bei fortgesetzter Missachtung können sich die bekannten Zivilisationskrankheiten wie Herz-Kreislaufschäden, Bluthochdruck, Übergewicht und Suchtverhalten entwickeln. Neueste Ergebnisse zeigen sogar, dass chronischer Stress die Gefahr erhöht, an Alzheimer-Demenz zu erkranken.  Hingegen Achtung dieser natürlichen Rhythmen führt zu Steigerung der Lebensqualität, Leistungsfähigkeit und Lebensfreude .Konzentration, Gedächtnis und Kreativität werden verbessert, physiologische Stressreaktionen abgebaut. Aus diesen wissenschaftlichen Erkenntnissen und insbesondere unseren Erfahrungen in der täglichen Arbeit als Neurologen und Psychiater haben wir nach einer Grundidee von Herrn Dr. Feldtmann vor ca. 3 Jahren ein spezielles Entspannungsverfahren entwickelt:

Die Tiefenentspannung nach der Ruhemoment-Methode
Es handelt sich um ein hocheffektives, fast überall anwendbares Schnell-Entspannungsverfahren auf der Grundlage der skizzierten medizinischen Erkenntnisse und Gesetzen der Biorhythmen. Wir nutzen dabei eine Kombination von Imagination und sich wiederholenden, gleichmäßigen, monotonen Klängen aus der Natur und komponierten Tonfolgen. Der Anwender wird dabei zunächst in seiner Aufmerksamkeit gelenkt und anschließend seiner eigenen Gedankenwelt überlassen. Er findet auf diese Art schnell Ablenkung, Entspannung und häufig auch einen erholsamen Kurzschlaf. Nach etwa 20 Minuten wird jeder Teilnehmer sanft in die Realität zurückgesprochen, so dass er schließlich ganz wach ist. Mit diesem Entspannungsverfahren erreichen wir folgende Haupteffekte: Physiologische Ebene: tiefe Entspannung mit Auslösung der sog. „Relax-Response“ nach Prof. Benson. Hierbei handelt es sich um die physiologische Gegenspielerin der akuten Stressreaktion und der ultradianen Heilreaktion nach Rossi, bei der zusätzlich mentale und psychologische Verarbeitungsmechanismen der Erfahrungen eine bedeutende Rolle spielen.

Es kann es zu einem kurzen, erholsamen Schlaf im Sinne des „Powernapping“ kommen. Das Powernapping oder der erholsame Kurzschlaf gewinnt in zunehmendem Maße Bedeutung als natürliche „Droge“ gegen die Tagesmüdigkeit. Alle kennen dieses „Schlafgift“, das uns beim Autofahren, in Sitzungen und Vorträgen, aber auch bei Routinearbeiten plötzlich gnadenlos überfällt und lähmt. Verstärkt erleben wir es oft nach dem Mittagessen in der Zeit zwischen 13.00 und 16.00 Uhr. Und dies besonders, wenn wir an einem chronischen Schlafdefizit leiden. Das Powernapping sollte nicht länger als 20-25 Minuten dauern. Eine Untersuchung an der Stanford-University hat gezeigt, dass wir durch einen Kurzschlaf in der Zeit nach dem Mittagessen unsere Aufmerksamkeit bis gegen 20.00 Uhr auf einem relativ hohen Niveau halten können. Schlafen wir aber länger als 30 Minuten, fällt die Konzentration nach kurzem Anstieg wieder rasch ab – so, als ob wir gar keine Pause gemacht hätten. Eine weitere Untersuchung hat ergeben, dass 20-25 Minuten Kurzschlaf oder Entspannung am Tag mehr Energie freisetzt, als den Schlaf am Morgen um 20 Minuten zu verlängern.“  © Feldtmann/König

http://www.ruhemoment.de

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