Das Denken vom Bett aus bedacht

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Der tschechische Philosoph und Kommunikations-wissenschaftler Vilém Flusser (1920-1991) ist in einem Essay der Frage nachgegangen: Wo nehmen wir jeden Morgen den Entschluss her aufzustehen?  Nach Flusser, ist es der Beweis vom Wissen über den Tod, denn ohne diese Wissen könnten wir ja einfach liegen bleiben. Und damit ist Flusser bei den Bettbedenken. Schlafen und Denken? Passt das zusammen? Natürlich nicht, denn je mehr wir uns mit unseren Gedanken beschäftigen, umso schwieriger wird das Loslassen, die notwendige Voraussetzung ist um einschlafen zu können. „Der Bett ist der Ort, worin wir zwischen Geburt und Tod und zwischen der sogenannten Wirklichkeit schweben … und aus welchem wir uns jeden Morgen erneut entscheiden müssen aufzustehen.“

Hier der Link zu dem Essay.


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