Studie bestätigt Elektrohypersensibilität

© bdiagnose FUNK

© bdiagnose FUNK

Wir haben in mehreren Beiträgen den Einfluß von Elektrosmog auf den Schlaf thematisiert. Von Seiten der Industrie wird immer wieder auf die Unschädlichkeit der Mobilfunktechnologie hingewiesen. Die Zahl der Menschen die unter der zunehmenden Strahlenbelastung leiden, der sogenannten Elektrohypersensibilität, steigt kontinuierlich. Die kanadischen Umweltmediziner Genuis/Lipp haben 2011 erstmals einen kompletten Forschungsüberblick zur Elektrohypersensibilität vorgelegt. Die schweizerische Umwelt- und Verbraucherorganisation diagnose FUNK veröffentlicht jetzt die deutsche Übersetzung des Forschungsüberblicks von Genuis / Lipp (2011): „Elektromagnetische Hypersensibilität – Tatsache oder Einbildung?“

„Wie bei anderen Multisystemerkrankungen, wie der multiplen Chemikaliensensibilität (MCS), der Fibromyalgie und dem chronischen Müdigkeitssyndrom (CFS), gibt es auch noch kein vollständiges Verständnis der genauen Pathogenese (Krankheitsentstehung) bei EHS. Neu auftauchende Beweise deuten jedoch darauf hin, dass der anormale biologische Prozess bei der Entstehung von EHS durch einen interessanten pathophysiologischen Mechanismus entsteht, welcher als sensibilitätsbedingte Krankheit (sensitivity-related illness = SRI) bezeichnet wird (Genuis, 2010a; De Luca et al., 2010). Darüber hinaus haben jüngste Beweise ein Störungspotential bei der Katecholaminproduktion als Reaktion auf elektromagnetische Strahlung aufgezeigt. Dies kann sich in vielfältiger Weise auf den menschlichen Organismus auswirken.“

Und hier können Sie den Beitrag als pdf-Datei öffnen.

Advertisements