Über das Schlafgen ABCC9

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Deutschlands bekanntester Chronobiologe Till Roenneberg von der Ludwig-Maximilians-Universität-München, hat zusammen mit einem Forscherteam den ersten genetischen Faktor gefunden, der die Schlafdauer beeinflusst. Bei einer Untersuchung von 4.000 Europäern hatten vier Prozent von ihren Eltern die Langschlafvariante geerbt.

Das ABCC9-Gen ist die Blaupause für das Protein SUR2, das beim Energiehaushalt der Zellen ein wichtige Rolle spielt. Die Autorin der Studie Karla Allebrandt weist auf den Zusammenhang  von Schlafdauer und Stoffwechselstörungen wie Diabetes und Herzproblemen hin, es „kann … möglicherweise durch gemeinsam benutzte molekulare Mechanismen erklärt werden.“ Frau Allebrandt betont, das auch weitere Faktoren wie z.B. das Alter die Schlafdauer beeinflussen kann.

Hier geht es zur Zusammenfassung der Ludwig-Maximilians-Universität Münschen und hier zum Fachartikel in der Zeitschift Nature.

Wenn Sie erfahren möchen welcher Chronotyp Sie sind, können Sie an der europaweiten Online-Studie EUCLOCK des Institut für Medizinische Psychologie der Ludwig-Maximilians-Universität München teilnehmen. Hier gelangen Sie zu dem Fragebogen.

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