Frauen schlafen schlechter

Quelle: Techniker Krankenkasse

Frauen brauchen einen ausreichenden Schlaf, um die Herausforderungen in Beruf und Familie zu bestehen. Der regelmäßige Rhythmus von Schlafen und Wachen gehört zu den wesentlichen Voraussetzungen für das körperliche, geistige und seelische Wohlbefinden.

Frauen sind deutlich öfter von Schlafstörungen betroffen als Männer. Während jede vierte Frau über Schlafprobleme klagt, sind es bei Männern nur jeder sechste. Diese Kluft nimmt mit fortschreitendem Alter zu, da Frauen von physischen und hormonellen Veränderungen stärker betroffen sind als Männer.

Quelle: Techniker Krankenkasse

Ängste und Sorgen lassen Frauen öfter schlecht schlafen als Männer. Diese wiederum führen im Zusammenhang mit Schlafstörungen berufliche Probleme an. Bei jüngeren Frauen stehen Schlafstörungen in Zusammenhang mit der Menstruation, bzw. Schwanger- oder Mutterschaft. Stress, Ängste und Depressionen beeinträchtigen die Schlafqualität in allen Altersstufen. Im fortschreitenden Alterungsprozess sind es klimakterische Beschwerden, wie Hitzewallungen, Schweißausbrüche, Stimmungsschwankungen und Depressionen die zu Schlafstörungen führen können.

Frauen deren Schlaf gestört ist sollten auf einen regelmäßigen Schlaf/Wachrhythmus achten. Eine gesunde, ausgewogene Ernährung sowie ausreichender Bewegung bei Tageslicht haben eine schlaffördernde Wirkung.

Hier einige Tipps wie Sie Ihren Schlaf verbessern können:

  • In Zusammenhang mit Ängsten, Stress oder Niedergeschlagenheit können Entspannungsübungen helfen.
  • Bei Schlafstörungen während der Schwangerschaft wirken Übungen zur Muskelentspannung schlaffördernd.
  • Hitzewallungen in den Wechseljahren kann durch Bettwaren aus Schafschurwolle oder Wildseide gelindert werden. Bettwäsche und -kleidung aus Leinen kann sehr viel Feuchtigkeit aufnehmen und hat eine kühlende Wirkung.
  • Verzichten Sie auf koffeinhaltige und alkoholische Getränke sowie auf fette und scharf gewürzte Speisen.
  • Lüften Sie den Schlafraum gut.
  • Alkohol und Nikotin beeinflussen den Schlaf. Eine gesunde Lebensweise wirkt sich positiv auf den Schlaf aus.
  • Schaffen Sie sich eine angenehme Schlafumgebung. Das Bett sollte nur zum Schlafen genutzt werden.
  • Stehen Sie nach dem Erwachen sofort auf.

Beachten Sie, das nicht jede Veränderung in unserem Schlafverhalten eine ernsthafte Schlafstörung ist. Der Schlaf verändert sich z.B. mit fortschreitendem Alter. Bevor Sie einen Arzt aufsuchen, sollten Sie die Regeln der Schlafhygiene beachten, denn unser Verhalten am Tage bestimmt unseren Schlaf in der Nacht.

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