Gute Nacht

Liebchen sieh mit goldner Pracht,
rings umkränzt vom Heer der Sterne,
blickt der Mond aus blauer Ferne
traulich lächelnd auf uns zu:
Gute Nacht und süße Ruh!
Gute Nacht!

Liebchen, ach wie schön vollbracht,
unter Scherz und Tanz und Singen
flog der Tag auf goldnen Schwingen
den verschwundnen Tagen zu!
Gute Nacht und süße Ruh!
Gute Nacht!

Wie mich ds fröhlich macht,
daß ich weiß, du bist Meine,
daß ich weiß, ich bin der Deine,
Du und ich und ich und Du!
Gute Nacht und süße Ruh!
Gute Nacht!

Liebchen, ruft mich bald die Nacht,
dir am Busen zu erwarmen?
Ach, wann schließt in meinen Armen
sich dein blaues Auge zu?
Gute Nacht und süße Ruh!
Gute Nacht!

484px-Siegfried_August_MahlmannSiegfried August Mahlmann (1771 – 1826) war ein deutscher Dichter, Schriftsteller und Verleger.1805 übernahm er nach dem Tod seines Schwagers Johann Gottlieb Karl Spazier die Redaktion der „Zeitung für die elegante Welt“. Dies und die 1810 übernommene Pacht der „Leipziger Zeitung“ brachten ihn zu Wohlstand. Er führte letztere, die die einzige täglich erscheinende politische Zeitung in Sachsen war, durch die politisch schwierigen wechselhaften Zeiten zu Anfang des 19. Jahrhunderts mit nacheinander sächsischer, französischer, russischer, preußischer und wieder sächsischer Zensur. Dabei hatte er 1813 auch eine kurze Haft zu erdulden. (Quelle: Wikipedia)

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