Felix Valloton – Schlafende Frau

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Félix Vallotton (1865 – 1925) war ein Schweizer, später französischer Maler, Grafiker, Holzstecher und Schriftsteller. Sein Werk ist vielfältig und umfasst über 200 Holzschnitte, zahlreiche Zeichnungen, etwa 1700 Gemälde und einige Skulpturen. Zusätzlich verfasste er drei Romane, mehrere Theaterstücke und eine Reihe von Essays.

Vallotton übersiedelte als junger Mann von Lausanne nach Paris, schloss sich der Künstlergruppe Nabis ( Propheten oder Erleuchtete) an und wurde mit seinen formal wie psychologisch ebenso messerscharfen Holzschnitten in kühnem schwarz eiss alsbald berühmt.

Sujets, die bei Vallotton immer wiederkehren: Interieurs, Frauen bei der Toilette, weibliche Akte, Landschaften, Stillleben. Seine Bilder zeichnen sich durch eine gewisse Kälte, ihre glatte Oberfläche, subtile Farbgebung, Kühnheit in Formgebung und Bildausschnitten aus.

«Ich denke, dass das mir Eigene der Wunsch ist, mich durch die Form, die Umrisse, die Linie und die Volumen auszudrücken. Die Farbe ist dabei nur ein Zusatz, um den Hauptgegenstand herauszuheben und ihm dennoch untergeordnet zu bleiben. Ich bin alles andere als ein Impressionist, auch wenn ich diese Kunstrichtung bewundere. Wenn mir überhaupt ein Verdienst zukommt, dann dieses, dass ich seinem starken Einfluss widerstanden habe.»  Brief an Hedy Hahnloser, März 1909

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