„Tag? Nacht? Abgeschafft?“

© Éole – photopin cc

Wir haben seit einiger Zeit einen neuen Beschleunigungsschub zu verkraften. Ausstieg schwer möglich. Alles geht immer schneller, immer dichter, immer gleichzeitiger, den neuen Medien sei Dank. Weil unser kapitalistisches System auf einer Gleichung beruht: Zeit ist Geld. Wer Wachstum will, muss schneller leben. Wie sich die Folgen von der Beschleunigung und Verdichtung des Alltags auswirkt, hat Matthias Morgenroth in seinem einstündiges Feature Notausgänge aus dem Beschleunigungskarussell unterssucht.

„Wachsen und Steigern und Beschleunigungen sind systemische Notwendigkeiten, die sich auf den Einzelnen übertragen. Wir haben das Gefühl: Wenn wir uns nicht steigern, nicht bilden, nicht körperlich fit halten, dann fallen wir zurück. Wir stehen wie auf Rolltreppen und werden allein durch Stehenbleiben schon nach unten befördert.“
Prof. Hartmut Rosa, Jena, Zeitforscher

Hartmut Rosa fordert eine Zeitrevolution, die zugleich eine gesamtgesellschaftliche sei: Wir müssen die Fragerichtung umkehren: Nicht mehr fragen, wie schnell kann der Mensch noch werden, sondern stattdessen: Wieviel Geschwindigkeit tut dem Menschen und dem Leben auf diesem Planeten gut? Hier gelangen Sie zu dem Beitrag. Quelle: Bayerischer Rundfunk

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4 Gedanken zu “„Tag? Nacht? Abgeschafft?“

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