Friedrich de la Motte Fouqué – Gute Nacht

Allem schöne gute Nacht,
was da schläft und was noch wacht:
Kindern goldne Weihnachtsbäume,
Knaben Kampf- und Minneträume,
Jungfraun reiner Unschuld Walten,
Dichtern glänzende Gestalten,
Müttern aus prophet´schen Bronnen
ihrer Kinder Künf´ge Wonnen,
Männer hoher Taten Mahnung,
Greisen nahen Friedens Ahnung;
allem schöne gute Nacht,
was da schläft und was noch wacht.

img_send.phpFriedrich de la Motte Fouqué (1777-1843) war ein deutscher Dichter der Romantik. Während seiner Militärzeit unter dem Herzog von Weimar begegnete er Goethe, Schiller und Herder. 1803 heiratete Fouqué die Schriftstellerin Caroline von Briest. Zu den Gästen auf ihrem Gut Nennhausen gehörten unter anderen Joseph von Eichendorff, Adalbert von Chamisso, Rahel Levin-Varnhagen und ihr Mann Karl August Varnhagen sowie E. T. A. Hoffmann.

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