Das Bettgestell

„Ein krankes Bett ist das sicherste Mittel, die Gesundheit zu ruinieren“ Paracelsus

Viele Möbel oder Einrichtungsgegenstände erfüllen heute nicht mehr die Anforderungen, die an sie gestellt werden, im schlimmsten Fall sind sie sogar unserer Gesundheit abträglich. Massenproduktion und Gewinnoptimierung in der Möbelindustrie nimmt keine Rücksicht auf wertvolle und damit kostenintensivere Materialien. Kunststoffmöbel können Wohngifte enthalten und beeinflussen das Raum- und Elektroklima. Der Schlaf ist die Quelle der Erholung und Regeneration. Auch wenn nicht alle Menschen die gleiche Feinfühligkeit besitzen, sollten Sie konsequent alle bekannten Störquellen aus dem Schlafbereich verbannen. Welche Störquellen sind bekannt?

Elektrosmog: Dazu zählen elektrische, magnetische und elektromagnetische Wechselfelder die durch durch Stromleitungen, Funkverbindungen und mobile Telefone verursacht werden. Elektrische und magnetische Gleichfelder entstehen durch synthetische Materialien und Metallteile. Sind wir ungeschützt diesen Störfeldern ausgesetzt, kann dies zu Störungen des Nachtschlafs führen und aus Störungen werden Krankheiten. Der Berliner Baubiologe Karsten Baldermann hat in einer lesenswerten Broschüre alle wichtigen Informationen über Elektrosmog und Erdstrahlen zusammengefasst. Diese Broschüre können Sie sich hier im pdf-Format anschauen.

Wohngifte: Hierzu zählen leichtflüssigen Schadstoffe wie Lösungsmittel, schwerlösliche Schadstoffe, Biozide (in Holzschutzmitteln), Schimmelpilze, Hefepilze und Bakterien (schlecht durchlüftete Betten, künstliche Materialien), sowie Fasern, und Staub.

Raumklima: Künstliche Materialien tragen zu einer Verschlechterung des Raumklimas bei. Gleichzeitig neigen sie zu elektrostatischen Aufladungen, die wiederum die notwendige Entspannung des menschlichen Körpers behindern. Naturmaterialien wie Holz, Baumwolle, Schafschurwolle oder Kokos haben hygroskopische Eigenschaften (sie können Feuchtigkeit aufnehmen und abgeben). Sie führen zu einer geringeren Staubbelastung, dadurch nimmt die elektrostatische Aufladung ab.

Daraus ergeben sich folgen Anforderungen an ein gesundes Bett:

Das Bettgestell sollte aus Vollholz oder Bambus bestehen. Bestimmte Holzarten üben einen beruhigenden Einfluss auf uns aus.

Das Bettgestell sollte über Steckverbindungen verfügen und keine Metallteile besitzen.

Bei der Verwendung von elektrischen Teilen im Bett wie z.B. elektrische Hochstellungen unbedingt auf Netzfreischalter achten.

Das Federelement sollte aus einem elastischem Holz (z.B. Esche) gefertigt sein und ebenfalls ohne Metallteile auskommen.

Matratzen und Bettauflagen sollten aus natürlichen Materialien bestehen.  Kunststoffe/Synthetische Materialien führen wie auch Federn/Daunen zu elektrostatischen Aufladungen.

Decken- und Kissenfüllungen mit Daunen können keine Feuchtigkeit absorbieren und laden sich elektrostatisch auf.

Matratzenauflagen aus biologischer Schafschurwolle, Wildseide oder Kamelhaar verfügen über hygroskopische Eigenschaften und helfen dem Körper zu entspannen.

Das Kopfteil sollte gut 40 cm über die Matratze hinausragen um Schutz vor Zugluft zu gewähren.

Die Bettlänge sollte < 25 cm zur Körpergröße betragen, so dass Sie sich auch in ihrem Bett strecken können.

Die Breite sollte bei einem Einzelbett < 90 cm betragen um während der Nacht dem natürlichen Bewegungsdrang des Körpers Raum zu geben.

Wir möchte Sie an dieser Stelle auf die Internetpräsenz von Sigmund Schuster aufmerksam machen. Hier erfahren Sie mehr darüber, wie wertvoll Holz für unsere Gesundheit seien kann.

Im nächsten Teil unsere Serie wenden wir uns der Schlafkleidung zu.

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