Die Ausrichtung des Bettes

Die Ausrichtung des Bettes in Nord/Süd Richtung soll Einfluss auf die Schlafqualität nehmen. Christian Morgenstern verfasste 1932 dazu seinem Gedicht „Nach Norden“. Was ist also dran, an der „richtigen“ Richtung?

Die magnetische Energie ist die elementare Energie, von der das gesamte Leben des Organismus abhängt.“ Werner Heisenberg

Der menschilche Körper beinhaltet Millionen von Eisenmolekülen, die sich wie Kompassnadeln magnetfeldabhängig ausrichten. Damit hat das Erdmagnetfeld Einfluss auf unser Leben und unser Befinden. Im frühen China wurden schwache Magnetfelder, die von Magnetitsteinen ausgehen, für medizinische Therapien an den Akupunkturpunkten der Körpermeridiane eingestzt.

Menschen reagieren empfindlich auf Magnetismus und daher auch auf alle Veränderungen und Störungen des natürlichen Erdmagnetfeldes, besonders wenn die Beeinflussung über längere Zeit im Schlaf stattfindet. Die Empfehlung, mit dem Kopf nach Norden zu schlafen, stammt von dem chinesischen Kaiser Yu, der u.a. auch ein Edikt erließ, dass kein Haus gebaut werden dürfe, bevor ein Erdwahrsager (Geomant) bestätigt habe, das der Grund frei von Erdgeistern sei.

„Der Mensch ist (auch) ein Energiewesen und hat daher ein energetisches Feld wie die Erde. Deshalb ist die optimale Schlafrichtung mit dem Kopf nach Norden.“* schreibt Thomas Feichtinger im Handbuch der Biochemie nach Dr. Schüßler.

Rüdiger Dahlke geht in seinem Buch „Schlaf die bessere Hälfte des Lebens“** auf die Schlafrichtung ein. Er verweist auf eine Studie des Max-Planck-Institut für Biomedizin, in der ein Zusammenhang zwischen Schlafrichtung und Schlafqualität gezogen wird. „In Nord-Südrichtung verlängert sich die erste Tiefschlafphase und die Menschen erwachen erholte.“

Zu ganz anderen Schlüssen kommen hingegen das Feng Shui, die fernöstliche Harmonielehre. Demnach hat jeder Mensch seine eigene Himmels- oder Schlafrichtung und diese wird mit Hilfe der Kua Zahl ermittelt.

Die wenigsten Leser werden die Möglichkeit besitzen Ihren Schlafraum himmelsrichtungs- konform umzugestalten. Wer die Möglichkeit hat, probiere es doch einmal aus. Der Verfasser dieser Zeilen hat die Probe gemacht und eine verblüffende Wirkung festgestellt. Nach der ersten Nacht in Nord-Südrichtung ist der biologische Rhythmus aus dem Gleichgewicht geraten. Ähnlich eines Jetlegs oder einer Zeitumstellung benötigte ich mehrere Tage bis er wieder „seinen“ Rhythmus fand.

Im nächsten Teil unserer Serie beschäftigen wir uns mit dem Aufbau des Bettes.

*Handbuch der Biochmemie nach Dr. Schüßler. Feichtinger, u.a., Haug Verlag, ISBN 3830472234
**Schlaf die bessere Hälfte des Lebens, Rüdiger Dahlke, Integral Verlag, ISBN 377879148

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