Interview mit dem Baubiologen Karsten Baldermann

Der Berliner Baubiologe Karsten Baldermann hat sich auf die Untersuchung von Schlafplätzen spezialisiert. Ganzheitlich Schlafen hat mit Karsten Baldermann über die äußeren Einflüsse auf den Schlafplatz gesprochen.

Ganzheitlich Schlafen: Herr Baldermann, der Schlaf ist für unsere körperliche und geistige Regeneration verantwortlich. Welche äußeren Einflüsse können diese wichtige Regenerationsphase stören?

Karsten Baldermann: Elektrobiologische und geobiologische Störungen bringen uns um unseren Schlaf. Erdstrahlen, Wasseradern und Elektrosmog belasten unsere körperlichen Systeme. Sie beeinflussen z.B. die Arbeit unserer Organe und die Herzfrequenz.

Ganzheitlich Schlafen: Was genau ist Elektrosmog?

Karsten Baldermann: Alle elektrischen Geräte mit denen wir uns umgeben, senden permanent elektrische Strahlen aus und bauen elektromagnetische Wechselfelder um uns auf. Wir leben heute in einem lückenlosen Funknetz, Telefon, WLAN, Fernbedienungen, Funktasturen, etc. Die Geräte sind zwar nützliche Helfer, aber wir besitzen kein Sinnesorgan um die Strahlung, die von diesen Geräten ausgeht, bewusst wahrzunehmen.

Ganzheitlich Schlafen: Wenn als Folge der Einwirkung elektrischer und elektromagnetischer Felder Krankheitssymtome auftauchen sprechen wir von Elektrosensivität. Wie manifestiert sich diese Sensivität?

Karsten Baldermann: Die Reaktionen auf das Einwirken von Elektrosmog wird von Menschen ganz unterschiedlich wahrgenommen. Diejenigen, die sensibler auf Reizungen reagieren, beklagen sich über Schlafstörungen, Konzentrationsstörungen, Krämpfe und Zittern. Das führt letztendlich dazu, dass sie die Errungenschaften der modernen, technisierten Welt nicht nutzen können. Elektrosensibilität ist bisher nicht als Krankheit anerkannt.

Ganzheitlich Schlafen:  Wenn wir, wie Sie bemerkten, in einem lückenlosen Funknetz leben, wie können sich Betroffene schützen?

Karsten Baldermann: Ich möchte vor sogenannten Neutralisatoren warnen. Es gibt keine technischen Geräte – Chips, Magnete, Kupferringe, Bioschwinger oder andere „Wundergeräte“, die „böse“ Strahlen in „gute“ Strahlen umwandeln können. Zunächst gilt es, nicht zusätzlich Ängste zu schüren. Ein Leben ohne die hilfreichen Geister, wie ich sie gerne nenne, ist heute unvorstellbar. Somit sollten wir den Bereich, der am wichtigsten für unsere Gesundheit ist, nämlich den Schlafplatz, genauer untersuchen. Es gibt sinnvolle und nachprüfbare Maßnahmen den Schlafplatz zu schützen. Für manche Patienten ein Weg um mit Beschwerden umzugehen und den Leidensdruck zu verringern.

Ganzheitlich Schlafen: Wir haben bisher nur von Eletrosmog geredet. Doch auch Wasseradern und Erdstrahlen können einen nachhaltigen Einfluss auf unseren Schlaf und auf unsere Gesundheit nehmen.

Karsten Baldermann: Wer sensibel auf diese Störquellen reagiert, kann z.B. unter Verspannungen, Rückenschmerzen, Athrose oder anhaltender Müdigkeit leiden. Allein der falsche Standort des Bettes, kann die Ursache für eine Vielzahl von Beschwerden und Krankheiten sein. Deshalb ist eine baubiologische Schlafplatzuntersuchung  eine Investion in unsere Gesundheit und in unsere Lebensqualität. Ein unbelasteter Schlafplatz ist eine wichtige Voraussetzung für unsere Lebensfreude.

Ganzheitlich Schlafen: Herr Baldermann, wir danken Ihnen für das Gespräch.

Wenn Sie weiterführende Fragen haben, erreichen Sie Karsten Baldermann unter den Rufnummern: Tel.: 030 – 39 03 41 53; Mobil: 0178 – 4 91 39 38 oder besuchen Sie die  Webseite Baubiologe Baldermann

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Schlafen mit dem Handy?

Besser schlafen mit dem iPhone? Diese Frage stellt ernsthaft ein Bettenhaus und listet die interessantestens Apps zum Thema auf. Zitat: “ Nun kann auch das iPhone für eine bessere Nachtruhe sorgen.“

Das Handystrahlung gesundheitsschädlich ist (und damit im Widerspruch zum erholsamen Schlaf steht), beweisen eine Vielzahl von Studien. Zuletzt hat die Weltgesundheitsorganisation WHO eine Studie veröffentlich, die auf den Zusammenhang von Handynutzung und Krebsrisiko eingeht. Das Fazit: „Possibly carcinogenic to humans“ – möglicherweise krebserregend.

Eine verständliche Einführung in die Auswirkungen des Mobilfunks hat Dr. Ulrich Warnke in der Schriften-Reihe „Wirkungen des Mobil- und Kommunikationsfunk“, der Kompetenzinitiative zum Schutz von Mensch, Umwelt und Demokratie e.V., veröffentlicht.

Inhaltsverzeichnis
1. Die Organisation des Lebens als Grund seiner Verletzbarkeit
2. Vom Verschwinden der Bienen und Vögel
3. Wirkungsmechanismen der Desorientierung und Schädigung
4. Menschen erleiden Funktionsstörungen

Hier der Link zum Download der Broschüre

Die „Kompetenzinitiative zum Schutz von Mensch, Umwelt und Demokratie e.V.“ ist eine international tätige Organisation von namhaften Wissenschaftlern, Ärzten, Technikern, Professoren und umweltengagierten Vereinigungen. Seit 2007 veröffentlicht die Initiative ihre Schriftenreihe. Und hier der Link zur Kompetenzinitiative.

Funkbelastung durch Mobiltelefone

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Verbannen Sie das Handy aus dem Schlafzimmer
Das Handy sollte nicht neben dem Bett liegen, da der Mensch während des Schlafs empfindlicher auf Störquellen reagiert als während des Tages. Möchten Sie das Handy als Wecker oder für andere Funktionen nutzen, wählen Sie den Flug-Modus (Unterbrechung der Funkverbindung).
Halten Sie das Handy erst an Ihr Ohr, wenn die Verbindung aufgebaut ist
Halten Sie das Handy erst ans Ohr wenn die Verbindung aufgebaut ist, da während des Verbindungsaufbau die Funknbelastung steigt.
Benutzen Sie so oft wie möglich eine Freisprecheinrichtung
Benutzen Sie das Handy nur für kurze Telefonate, bei längeren Gesprächen empfiehlt sich eine Freisprecheinrichtung.
Telefonieren Sie so wenig wie möglich in geschlossenen Räumen
Telefonieren Sie wenn möglich draußen, in geschlossenen Räumen steigt die Funkbelastung. Im Auto empfiehlt sich neben der obligatorischen Freisprecheinrichtung eine Außenantenne um die Funkbelastung innerhalb der Fahrgastzelle zu reduzieren.
Hände weg vom Handy, nutzen Sie Ihre Finger
Halten Sie das Handy mit der ganzen Hand umschlossen sinkt die die Verbindungsqualität und die Sendeleistung des Handy steigt. Versuchen Sie Ihr Handy mit zwei oder drei Finger zu halten.
SMSen statt telefonieren
Schicken Sie wenn möglich eine SMS anstatt zu telefonieren. Auch dies senkt die persönliche Funkbelastung durch das Handy.

Hier der Link zur Studie der WHO: http://www.who.int/mediacentre/factsheets/fs193/en/index.html

Hier ein Beitrag der Süddeutschen Zeitung zur Studie: http://www.sueddeutsche.de/wissen/studie-der-weltgesundheitsorganisation-verdaechtige-handy-strahlung-1.1103987

Die wichtigsten baubiologischen Tipps für einen ungestörten Schlaf

Wir  reagieren während der nächtlichen Erholungsphase sensibler auf  äußere Reize als während des Tages. Schädliche Einfüsse, die den  gesunden Schlaf behindern, sollten deshalb ferngehalten werden. Die wichtigsten baubiologischen Tipps hat Barbara Nerwala in der Broschüre: „Gut Schlafen – Die wichtigsten baubiologischen Tipps für einen ungestörten Schlaf“. zusammengefasst. Hier der Link zum Blog „Elektrosmog und Gesundheit“