Polizeigewerkschaft warnt vor Elektrosmog

Wir haben in diesem Blog schon öfter auf die Risiken des Elektrosmogs und die Auswirkungen auf unseren Schlaf hingewiesen.

Die in Schwerin ansässige Ostsee Zeitung berichtet über einen Beitrag in der Dezember-Ausgabe der Mitgliedszeitschrift der Gewerksachaft der Polizei, in dem die Gewerkschaft auf die gesundheitlichen Risiken wie Kopfschmerzen, Übelkeit oder Krebs von Polizeibeamten oder Rettungssanitätern hinweist, die durch den neu eingeführten Digitalfunk entstehen könnnen.

Auch das Portal diagnoseFUNK berichtete im Dezembe 2011 über eine Untersuchung der britischen Polizei zum Digitalfunk:

Studie soll Risiken untersuchen

2001 erhielt die Polizei im nordenglischen County Lancashire den Zuschlag zum Pilotbetrieb von „Airwave“, wie der digitale TETRA-Polizeifunk auf der Insel heißt. Wenig später wurden Klagen von Polizistinnen und Polizisten laut: Übelkeit, Magen, Kopf- und Zahnschmerzen, Schlaflosigkeit, Hautausschläge, Nasenbluten, Bluthochdruck. Auch das unerwartet häufige Vorkommen einiger Krebsarten wurde mit TETRA in Verbindung gebracht. Ähnliches wiederholte sich in Nord Yorkshire und Leicestershire.
Genährt wurde der Verdacht auch durch einen Bericht des Mikrowellen-Experten Barrie Trower im Auftrag der englischen Polizeigewerkschaft, der einen Anstieg der Krankmeldungen innerhalb von zwei Jahren aufgrund von TETRA prognostizierte.
Das Innenministerium reagierte schnell, nahm 8,8 Millionen Pfund in die Hand und beauftragte das Imperial College in London mit einer groß angelegten Studie, der „Airwave Health Monitoring Study“. Alle rund 176.000 Polizeibeamten und -beamtinnen bekamen das Angebot, ihren aktuellen gesundheitlichen Befund erheben zu lassen und an einem Gesundheits-Screening teilzunehmen, das von 2003 bis 2018 angelegt ist. Erste Ergebnisse soll es 2012 geben. Einigen Polizistinnen und Polizisten in Lancashire reichte das nicht. 176 haben ihren Arbeitgeber inzwischen auf Schadenersatz verklagt. ©diagnoseFunk

Unser Tipp: schaffen Sie sich eine ungestörte  Schlafumgebung um gesund und erholsam zu schlafen. Verbannen Sie Strahlenquellen aus Ihrem direkten Schlafumfeld. Wer mehr zu diesem Thema erfahren möchte: der Berliner Baubiologe Karsten Baldermann bietet unter anderem Seminare zum Umgang mit Elektrosmog an. Nähere Informationen dazu hier.

Advertisements

Studie bestätigt Elektrohypersensibilität

© bdiagnose FUNK

© bdiagnose FUNK

Wir haben in mehreren Beiträgen den Einfluß von Elektrosmog auf den Schlaf thematisiert. Von Seiten der Industrie wird immer wieder auf die Unschädlichkeit der Mobilfunktechnologie hingewiesen. Die Zahl der Menschen die unter der zunehmenden Strahlenbelastung leiden, der sogenannten Elektrohypersensibilität, steigt kontinuierlich. Die kanadischen Umweltmediziner Genuis/Lipp haben 2011 erstmals einen kompletten Forschungsüberblick zur Elektrohypersensibilität vorgelegt. Die schweizerische Umwelt- und Verbraucherorganisation diagnose FUNK veröffentlicht jetzt die deutsche Übersetzung des Forschungsüberblicks von Genuis / Lipp (2011): „Elektromagnetische Hypersensibilität – Tatsache oder Einbildung?“

„Wie bei anderen Multisystemerkrankungen, wie der multiplen Chemikaliensensibilität (MCS), der Fibromyalgie und dem chronischen Müdigkeitssyndrom (CFS), gibt es auch noch kein vollständiges Verständnis der genauen Pathogenese (Krankheitsentstehung) bei EHS. Neu auftauchende Beweise deuten jedoch darauf hin, dass der anormale biologische Prozess bei der Entstehung von EHS durch einen interessanten pathophysiologischen Mechanismus entsteht, welcher als sensibilitätsbedingte Krankheit (sensitivity-related illness = SRI) bezeichnet wird (Genuis, 2010a; De Luca et al., 2010). Darüber hinaus haben jüngste Beweise ein Störungspotential bei der Katecholaminproduktion als Reaktion auf elektromagnetische Strahlung aufgezeigt. Dies kann sich in vielfältiger Weise auf den menschlichen Organismus auswirken.“

Und hier können Sie den Beitrag als pdf-Datei öffnen.

Schlafen mit dem Handy?

Besser schlafen mit dem iPhone? Diese Frage stellt ernsthaft ein Bettenhaus und listet die interessantestens Apps zum Thema auf. Zitat: “ Nun kann auch das iPhone für eine bessere Nachtruhe sorgen.“

Das Handystrahlung gesundheitsschädlich ist (und damit im Widerspruch zum erholsamen Schlaf steht), beweisen eine Vielzahl von Studien. Zuletzt hat die Weltgesundheitsorganisation WHO eine Studie veröffentlich, die auf den Zusammenhang von Handynutzung und Krebsrisiko eingeht. Das Fazit: „Possibly carcinogenic to humans“ – möglicherweise krebserregend.

Eine verständliche Einführung in die Auswirkungen des Mobilfunks hat Dr. Ulrich Warnke in der Schriften-Reihe „Wirkungen des Mobil- und Kommunikationsfunk“, der Kompetenzinitiative zum Schutz von Mensch, Umwelt und Demokratie e.V., veröffentlicht.

Inhaltsverzeichnis
1. Die Organisation des Lebens als Grund seiner Verletzbarkeit
2. Vom Verschwinden der Bienen und Vögel
3. Wirkungsmechanismen der Desorientierung und Schädigung
4. Menschen erleiden Funktionsstörungen

Hier der Link zum Download der Broschüre

Die „Kompetenzinitiative zum Schutz von Mensch, Umwelt und Demokratie e.V.“ ist eine international tätige Organisation von namhaften Wissenschaftlern, Ärzten, Technikern, Professoren und umweltengagierten Vereinigungen. Seit 2007 veröffentlicht die Initiative ihre Schriftenreihe. Und hier der Link zur Kompetenzinitiative.

Funkbelastung durch Mobiltelefone

© eyezoom1001 - fotolia.com

Verbannen Sie das Handy aus dem Schlafzimmer
Das Handy sollte nicht neben dem Bett liegen, da der Mensch während des Schlafs empfindlicher auf Störquellen reagiert als während des Tages. Möchten Sie das Handy als Wecker oder für andere Funktionen nutzen, wählen Sie den Flug-Modus (Unterbrechung der Funkverbindung).
Halten Sie das Handy erst an Ihr Ohr, wenn die Verbindung aufgebaut ist
Halten Sie das Handy erst ans Ohr wenn die Verbindung aufgebaut ist, da während des Verbindungsaufbau die Funknbelastung steigt.
Benutzen Sie so oft wie möglich eine Freisprecheinrichtung
Benutzen Sie das Handy nur für kurze Telefonate, bei längeren Gesprächen empfiehlt sich eine Freisprecheinrichtung.
Telefonieren Sie so wenig wie möglich in geschlossenen Räumen
Telefonieren Sie wenn möglich draußen, in geschlossenen Räumen steigt die Funkbelastung. Im Auto empfiehlt sich neben der obligatorischen Freisprecheinrichtung eine Außenantenne um die Funkbelastung innerhalb der Fahrgastzelle zu reduzieren.
Hände weg vom Handy, nutzen Sie Ihre Finger
Halten Sie das Handy mit der ganzen Hand umschlossen sinkt die die Verbindungsqualität und die Sendeleistung des Handy steigt. Versuchen Sie Ihr Handy mit zwei oder drei Finger zu halten.
SMSen statt telefonieren
Schicken Sie wenn möglich eine SMS anstatt zu telefonieren. Auch dies senkt die persönliche Funkbelastung durch das Handy.

Hier der Link zur Studie der WHO: http://www.who.int/mediacentre/factsheets/fs193/en/index.html

Hier ein Beitrag der Süddeutschen Zeitung zur Studie: http://www.sueddeutsche.de/wissen/studie-der-weltgesundheitsorganisation-verdaechtige-handy-strahlung-1.1103987

Die wichtigsten baubiologischen Tipps für einen ungestörten Schlaf

Wir  reagieren während der nächtlichen Erholungsphase sensibler auf  äußere Reize als während des Tages. Schädliche Einfüsse, die den  gesunden Schlaf behindern, sollten deshalb ferngehalten werden. Die wichtigsten baubiologischen Tipps hat Barbara Nerwala in der Broschüre: „Gut Schlafen – Die wichtigsten baubiologischen Tipps für einen ungestörten Schlaf“. zusammengefasst. Hier der Link zum Blog „Elektrosmog und Gesundheit“