Umfrage: Schlaf und Schichtarbeit

chronobiologie

© scusi-fotolia.com

Schichtarbeit ist gesellschaftlich notwendig, kann aber für Betroffene eine hohe gesundheitliche und soziale Belastung darstellen. Wie groß das Ausmaß an körperlichen und sozialen Belastungen durch Wechselschicht und Nachtarbeit im Einzelfall ist, hängt von unterschiedlichen Faktoren ab.

Für einen Beitrag zum Thema Schichtarbeit haben wir einen kurzen Fragebogen erstellt. Wenn Sie SchichtarbeiterIn sind, beantworten Sie bitte die neun Fragen.

Wenn Sie nicht in Schichten arbeiten, aber jemanden kennen der in Wechselschichten arbeitet, leiten Sie den Umfragebogen doch bitte weiter.

Und so funktioniert es: die Pdf-Datei öffen, ausfüllen, auf Ihrem Computer speichern und dann an info@ganzheitlich-schlafen.de zurück mailen. Herzlichen Dank für Ihre Teilnahme.

Und hier gelangen Sie zur Umfrage: Umfrage Schichtarbeit

Advertisements

Die Auswirkung von Schichtarbeit auf die Beschäftigten

© scusi – Fotolia.com

Erkenntnisse der Chronobiologie belegen, das Körperfunktionen wie Wachsein, Schlafen oder Reaktionsvermögen durch innere Uhren gesteuert werden. Schlafforscher weisen seit langen daraufhin, das bei einer Störung der inneren Taktgeber durch Jetlag, Zeitumstellung oder Schichtarbeit die Unfallgefahr steigt.

Die Firma Siemens startet in Zusammenarbeit mit der Berufsgenossenschafft ETEM und der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung eine Untersuchung, die der Frage nachgeht, welche Auswirkung Schichtarbeit auf die Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Betroffenen hat. Für Arbeitgeber ist die Frage interessant welche Vorteile flexible Arbeitseinsätze die sich am Chronotypen (Eule oder Lerche) der Beschäftigten orientieren, bringen.

Die Untersuchung soll dazu beitragen, einen typengerechten Einsatz der Beschäftigten zu ermöglichen um einerseits die Produktivität und anderseits die Zufriedenheit und Gesundheit der Beschäftigen zu erhöhen.

Die Auswirkungen ausgeschlafener Beschäftigter hat Prof. Karl Hecht in einer Untersuchung in einer Weberei bei Zittau in den Jahren 1965-67 nachgewiesen. Die Produktivität erhöhte sich, die Fehlerquote sank ebenso wie der Krankestand. Die ArbeiterInnen fühlten sich wohler und waren psychisch ausgeglichener.