Peter Mühlbauer -Schlaf wird schick

Foto: pixabay, CC0 Public Domain

Peter Mühlbauer schreibt für das Online-Magazin Telepolis über den Paradigmenwechsel zum Thema Schlaf. Während in der Vergangenheit Schlaf eher negativ besetzt war, entpuppt sich das gesteigerte mediale Interesse am Schlaf als ein Schachzug des Kapitalismus, einen millardenschweren Markt zu entwickeln. Matratzen und Oropax waren gestern, heute wird digitalisiert und analysiert bis immer groteskere Produkte auf dem Markt erscheinen. Lesen Sie den Beitrag hier. Einen weiteren interessanter Artikel zum Thema hat Mirjam Hecking bereits im letzten Jahr für das Manager-Magazin verfasst: Schlafen ist das neue Joggen – USA entdecken „Sleep Economy“

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Schlaf im Kapitalismus

Luigi Nono – Gli abbandonati, (Die Verlasenen) 1903

„Aus Sicht des Kapitalismus ist Schlafen nur etwas für Verlierer. Wenn wir aber nicht schlafen, dann tun wir meistens irgendetwas. Und dieses Tun füttert den unermüdlichen Motor des Kapitalismus. Wir sind ständig on, stehen buchstäblich unter Strom und arbeiten bis zum Umfallen. Insofern hat die Evolution des menschlichen Schlafs buchstäblich volle Arbeit geleistet. Vielleicht müssen wir uns wieder ein gutes altes Sprichwort ins Gedächtnis rufen: „Wer schläft, der sündigt nicht.“ Patrick Spät in Telepolis